26I06I21 bis 08I08I21   BEN GREBER   Bildhauerei

Ben Greber untersucht und dokumentiert in seinen Arbeiten eine im Zuge von technischer Entwicklung und Digitalisierung voranschreitende Entgegenständlichung unserer Umgebung. Das damit einhergehende Unsichtbar-werden aller  gesellschaftlicher Prozesse und Zusammenhänge sieht Greber als ein wesentliches Charakteristikum unserer Zeit.

 

Bei der Umsetzung seiner Installationen und skulpturalen Arbeiten kombiniert er klassische bildhauerische Methoden mit digitalen Produktionsprozessen.

 

Seine Arbeiten sind dabei häufg ästhetisch überhöht.

 

Für den Aufenthalt in Loitz plant er die Fortsetzung seines 2020 begonnenen Zyklus' „Skylinked“ unter Einbeziehung von Eindrücken und Situationen vor Ort. Das initiale Erlebnis, welches der Werkreihe zu Grunde liegt, war eine zufällige nächtliche Beobachtung von Elon Musks „Starlink“ Satelliten in der Zeit des ersten Lock Down im April 2020. Laut Greber war es „das Wirklichste, was er seit langer Zeit gesehen hatte“.

Seit dem entwickelt er unter dem Namen „Skylinked“ Arbeiten, die sich mit der Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit menschlicher Aktivitäten in der aktuellen gesellschaftlichen Situation auseinandersetzen.

 

Ben Greber *1979 in Halle, studierte an der Kunstakademie Münster bei Katharina Fritsch und Ayse Erkmen.

Er lebt und arbeitet in Berlin.