Vernissage 20I06I2026

Nicola Schudy

 

geboren 1968 in Selters, lebt in Köln.

Studium: Visuelle Kommunikation, Fachhochschule Düsseldorf und Bildende Kunst, Ecole des Beaux Arts Besançon, Frankreich

Am Samstag, den 20. Juni wurde um 15 Uhr die Ausstellung der Kölner Künstlerin Nicola Schudy eröffnet. Nach einer Begrüßung von Monika Schulze wurden die Türen  zum Peenetrans für die Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Im Anschluss fand im Ausstellungsraum ein tiefgründige und zugleich entspanntes  Künstlerinnengespräch zwischen Nicola Schudy und Prof. Dr.  Barbara Tucholsky statt.

Im Mittelpunkt des Dialoges standen  zunächst Grundgedanken aus Yehudi Menuhins Werk "Kunst als Hoffnung für die Menschheit". Die Gesprächspartnerinne schlugen eine Brücke zur Gegenwart und zeigten auf, wie hochaktuell Menuhins Visionen in unserer heutigen Zeit sind. Die im Raum spürbaren Impulse der Diskussion ließen sich im Anschluss auch direkt in den ausgestellten Werken wiederfinden.

Durch das Gespräch erhielten die Gäste interessante Einblicke in die Arbeiten, Gedanken und künstlerischen Prozesse der Künstlerin. 

Zum Abschluss waren die Besucher eingeladen, sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen, Fragen zu stellen und ihre persönlichen Eindrücke der Ausstellung zu teilen. 

„ Meine künstlerische Auseinandersetzung findet in und mit Räumen statt, die ich in Form von Zeichnungen, Objekten und raumgreifenden Installationen kommentiere. Der Raum ist materialgebend in seiner physischen, atmosphärischen und architektonischen Dimension. Er ist Speicher von Zeit und Geschichte, die ich mit meinen inneren Räumen verbinde. Besonders interessiert mich das Lückenhafte und Brüchige, Nischen und Zwischenräume und die stetige Veränderung der Orte. In der Reduktion auf einzelne Aspekte des Raumes, trette ich Aussagen über den Zustand und die Emptindun-gen zu unserer gebauten Realität, die gleichfalls als kritischer Kommentar zu lesen sind. Häufig stehen Konstruktion und Dekonstruktion dicht nebeneinander.

Neben der Recherche und analytischen Ebene ist für mich der erzählerische Aspekt der Arbeit wichtig. Jede meiner Rauminstallationen verstehe ich als eine Komposition im Raum, ein offenes assoziatives Gedankenmodell.“

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